Interessengemeinschaft Wohnbaulandentwicklung Kirchgasse/Ohliggasse Haßloch


Wohnbaulandentwicklung „Kirchgasse- Ohliggasse“

Sehr geehrter Nachbarschaft,

die Pläne für die Bebauung der letzten Grünen Lunge in Haßloch nehmen Gestalt an. Mit einem Schreiben der Gemeinde Haßloch vom 14.11.2016 wurden wir als Eigentümer nach unserem INTERESSE gefragt  - in der Bau-, Verkehr- und Entwicklungsausschuss Sitzung vom 12.1.2017 wurde das Umfrageergebnis als „Zustimmung zum Verkauf“ von den Fraktionsmitgliedern gewertet. Nachtrag vom März 2017: Dieser Beschluss wurde aufgrund von der Teilnahme zweier Ausschussmitglieder, bei denen Ausschließungsgründe nach § 22 GemO vorlagen, aufgehoben. Allerdings wurde dann in der gleichen Sitzung beschlossen die Umfrage erneut durch zuführen.

 

Diese Anwohner und weitere Eigentümer haben sich jetzt zusammen geschlossen und eine Interessengemeinschaft gegründet, um gemeinsam viele offene Fragen seitens der Gemeinde Haßloch zu klären. Hinzu kommt, dass wir der Meinung sind, dass auch SIE als umliegende Grundstückseigentümer ein Recht auf eine Befragung haben - gerade weil auch Sie von einem wesentlich höheren Verkehrsaufkommen betroffen wären. Vom schlechteren Ortsklima ganz abgesehen.

Wir fordern die Gemeinde Haßloch zu mehr Transparenz auf! 

 

Sind Sie dabei, dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, gegen das Bauvorhaben. 

(Listen liegen bei den im Impressum genannten Familien aus).



In der heutigen BVE Sitzung wird die 2te Umfrage vorgestellt - online vorab schon einsehbar:

 

https://sessionnet.krz.de/hassloch/bi/to0040.asp?smcred=1&__ksinr=1813

 

... jetzt wird nach Fläche gerechnet - aber die Infos zu den anfallenden Kosten wird immer noch gescheut - obwohl die schriftlichen Aussagen aus dem Rathaus vorliegen:

-  35-40% des Grundstückes welches man mit einwirft, wird bei Erschließung unentgeltlich an die Gemeinde abgegeben.

- Oder wie jetzt im letzten Artikel zum Abriss der Ohliggasse 44, die 50.000€ Abrisskosten werden dann ebenfalls auf die Umlegung der Erschließung fallen. 

- Die Erschließung würde an einen privaten Träger gehen und somit die Erschließungskosten zu 100% vom Eigentümer der sich an der Wohnbaulandentwicklung beteiligen möchte, selbst zu tragen sind. 

- Oder das die Grundstücke neu vermessen werden müssen, und dies ebenfalls auf den Eigentümer zurückfällt.

= alles gesammelte Fakten die wir bereits seit März auf Nachfrage der Gemeinde erhalten haben. 

 

Warum werden diese Fakten nicht auch schriftlich als Information zu der Umfrage hinzugefügt - zumindest kam an der BVE Sitzung vom 27.4. der Vorschlag aus den Reihen, dass man etwas mehr Informationen zum generelle Ablauf beifügen soll - wir sind gespannt.



Eindeutig gegen Innenbereichsbebauung

Quelle Rheinpfalz 

 

 

Eindeutig gegen Innenbereichsbebauung

 

 

Die Interessengemeinschaft (IG) Wohnbauentwicklung Kirchgasse Ohliggasse,

 

hat mit Erschrecken Teile des Rheinpfalzberichts vom 08.05. zur Kenntnis genommen, vor allem die Berichtsüberschrift, die einen völlig falschen Eindruck vermittelt. Ein Großteil der IG Mitglieder hat sich deshalb noch am Erscheinungstag zusammengefunden und stellt fest:

 

Die beabsichtigte Innenbereichsbebauung wird nach wie vor abgelehnt. Die vielfachen guten Gründe, die gegen die Bauabsicht sprechen, wurden ausführlich dargelegt. Daran hat sich definitiv nichts geändert. Der im Zeitungsbericht vermittelte Eindruck, die IG sei nur gegen eine Mehrfamilienhaus-Bebauung, ist definitiv falsch und wurde so auch nicht geäußert. Richtig ist vielmehr, die Sprecherinnen (und die IG gesamt) könnten sich vorstellen, dass in zweiter Reihe Einfamilienhäuser, z.B. als Scheunen-bebauung, erstellt werden. Richtig ist auch, die IG kann sich viele Modelle der Innenbereichsnutzung vorstellen, die außerhalb der Bebauung liegen. Im Besonderen solche einer ökologischen Nutzung, wovon die Großdorf-bewohner insgesamt profitieren würden.

 

 

Im mehrstündigen Gespräch mit 2 Mitarbeitern der Rheinpfalz, wurde vor allem Kritik an der Verwaltung geübt. Der Abriss von Haus Nr. 44 stand lange im Gesprächsfokus, vor allem die falsche Darstellung des Herrn Bürgermeister, wonach wenig in das Haus investiert wurde. Auch die Probleme mit der Kanalisation, die keine weitere Wasserzuführung verträgt, wurden vor-getragen. Intensiv erörtert wurde auch die Verkehrsproblematik.

 

Letztlich war ein Hauptgesprächsbestandteil die zweite Bürgerbefragung, bei der erneut jedwede Bürgerinformation unterbleiben soll. Vor allen die fehlende Info der enormen Kosten, die auf die Bürger zukommen werden.

 

 

Die IG betont ausdrücklich, dass wir nicht von Lügenpresse sprechen.

 

Diese Formulierung überlassen wir einer politischen Richtung, von der wir uns ausdrücklich distanzieren. Der in Teilen irreführende Bericht und dessen Überschrift, hinterlassen gleichwohl ein „Geschmäckle“, welches uns zu denken gibt.

 

Die IG bleibt aus gutem Grund bei seiner Ablehnung gegen diese Art der Innenbereichsnutzung und die mittlerweile mehr als 1.300 Bürger-unterschriften zeigen, dass viele im Großdorf dies ebenso sehen.

 

Gesund+Nachhaltig wachsen!

Titelseite Rheinpfalz - toller Artikel und anbei die ganze Studie - und in Haßloch wird grad ein neues Baugebiet nach dem anderen geplant/umgesetzt. Unsere Ansage: Gesund + nachhaltig WACHSEN!

 

Ja! Zu einem gesunden und nachhaltigen Wachstum der Gemeinde. Zur Zeit sind 5 mögliche Baugebiete im Gespräch, die planvoll und im Einklang mit der Natur am Ortsrand entwickelt werden können. Ja! Zum Schutz der Klimazone „Grüne Lunge“ in der Ortsmitte, diese muss nicht zum Opfer fallen – es gibt somit planvolle Alternativen und ausreichend Möglichkeiten zur nachhaltigen und umweltverträglichen Wohnraumentwicklung in unserem liebenswerten Großdorf!

 

Link Studie 

Quelle Rheinpfalz 


Für ein visuelles Statement lassen wir gerade Plakate drucken - diese sind gegen 2€ ab Mittwoch 22.2. in der Kirchgasse 43 erhältlich. Email schreiben oder kurz anrufen: Tel 818294

 



Liebe Bürgerinnen und Bürger von haßloch!

Ziel dieser Webseite ist es, auf die geplanten Baumaßnahmen in der Dorfmitte sowie deren Auswirkungen aufmerksam zu machen. Bitte helfen Sie mit eine der beiden letzten und auch für IHRE Gesundheit so wichtige „Grünen Lunge“ im Zentrum von Haßloch zu erhalten.

 

Wir setzen uns ein, für ein nachhaltiges und gesundes Leben im Herzen von Haßloch, für die Interessen der Bürger und vor allem auch für unsere Kinder und die Generationen, die nach uns kommen. 

 

Nein! Zu einer kurzfristig entschiedenen raschen Teil- bzw. Ganzbebauung dieses schützenwerten Lebensraumes und Nein! zu ausschließlich wirtschaftlichen Interessen EINZELNER, die eine Zerstörung dieses Tier- und Pflanzenidylls bedeuten würde!

 

Ja! Zu einem gesunden und nachhaltigen Wachstum der Gemeinde. Zur Zeit sind 3 mögliche Baugebiete im Gespräch, die planvoll und im Einklang mit der Natur am Ortsrand entwickelt werden können. Ja! Zum Schutz der Klimazone „Grüne Lunge“ in der Ortsmitte, diese muss nicht zum Opfer fallen – es gibt somit planvolle Alternativen und ausreichend Möglichkeiten zur nachhaltigen und umweltverträglichen Wohnraumentwicklung in unserem liebenswerten Großdorf!


Warum liegt uns die „Grüne Lunge“ in der Ortsmitte so am Herzen?

Punkt 1)

Gesundheit für alle Haßlocher Bürger unter Einbezug der Generationen nach uns! Unterschiedlichste Studien belegen, wie wichtig „Grüne Lungen“ für unsere Gesundheit sind. Das gestiegene Verkehrsaufkommen auch in unserem Großdorf führt automatisch zu einer gestiegenen Lärm-, Feinstaub- und CO2-Belastung bzw. –Konzentration vor allem im Zentrum. Die „Grüne Lunge“ wirkt mit Ihren sauerstoffproduzierenden und luftreinigenden Pflanzen und Sträuchern diesen gesundheitlichen Belastungen positiv entgegen. Jeder Bürger, aber vor allem auch Kinder, Kranke und ältere Menschen profitieren von diesem positiven Aspekt. Desweiteren wirkt sich eine grüne Oase ebenso positiv auf unsere Psyche aus – der Mensch benötigen Grün & Frische & Freiraum um sich wohl zu fühlen. Eine weitere Wohnraumkonzentration im Zentrum führt zu mehr Stress, Lärm und einem noch stärkeren Verkehrsaufkommen, was uns leider nicht glücklicher machen wird.

 

Punkt 2)

Wichtiger Schutz der Pflanzen und Tiere die sich in den letzten Jahrzehnten in diesem geschützten und abgeschlossenen Bereich bestens entwickeln konnten (Fledermäuse und Greifvögel, die in den umliegenden Scheunen nisten und in der „Grünen Lunge“ ihr Revier haben, unzählige Nistmöglichkeiten und Schutz für viele Singvögel, viele schützenswerte Reptilien und Kleinsäugetiere leben auf diesem Areal) => Leider können sich diese Tiere und Pflanzen nicht selbst vor den folgenreichen Eingriffen durch uns Menschen schützen - es obliegt uns Menschen, eine Entscheidung pro schützenswerter Tier- und Pflanzenwelt zu treffen! 

 

Punkt 3)

Klimatische/thermische Vorteile & Kühlung im Sommer - Der Klimawandel ist ein Aspekt, dem wir uns planerisch auch in unserem Großdorf nicht verschließen dürfen. Dieser wird zur Folge haben, dass Hitzetage und sog. „Tropennächte“ bis zum Jahr 2100 drastisch zunehmen werden. Im Zentrum kann es nachts mehr als 7 Grad wärmer sein, als im Außenbereich. Bäume und Sträucher bieten Schattenwurf und Verdunstungskühle, ein Sommerregen z.B. kann von dem „offenen“ Boden aufgenommen werden und bietet somit zusätzliche Kühlung (ganz zu schweigen von den positiven Auswirkungen auf unser Grundwasser). Dieses Zusammenspiel wirkt sich positiv auf den Temperaturausgleich aus, den wir und unsere Umwelt dringend zur Regeneration benötigen. Ein weiteres Ja! Für die „Gründe Lunge“ im Zentrum!

 

Punkt 4) Dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen im Zentrum sollten wir entgegenwirken und nicht durch eine Baulandentwicklung direkt im Zentrum begünstigen! Eine Teil- bzw. Ganzbebauung der „Grünen Lunge“ würde stand heute nur eine einzige Zufahrt über die Kirchgasse zulassen (Hausnummer 21, zwischen Christuskirche und Kreisel Schillerstraße) und das nicht nur während der erheblich belastenden Bauphase. Einer Kettenreaktion gleich würde eine Zufahrt über die Kirchgasse automatisch auch ein steigendes Verkehrsaufkommen in der Langasse (Hauptzufahrt in den Ort) zur Folge haben. Diese Straßen sind leider bereits heute schon sehr stark befahren – einer zusätzlichen Belastung durch ein innenliegendes Baugebiet stehen wir sehr kritisch gegenüber, auch im Zusammenhang mit dem Schutz unserer vielen Fahrradfahrer in Haßloch.

 

Was können Sie tun, wenn Sie sich ebenfalls für den Erhalt der „Grünen Lunge“ einsetzen möchten?

 

Ganz einfach:

- Teilen Sie unsere FB-Community und Webseite um die Bürger Haßoch's auf dieses für uns alle sehr wichtige Thema aufmerksam zu machen!

 

- Beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftsaktionen: Ja! zum Erhalt der "Grünen Lunge"! Die Listen liegen in einigen Kindergärten, Vereinen und Geschäften in Haßloch aus. Zudem finden Sie die Unterschriftsliste in dieser Community zum Selbstausdrucken. Abgeben/einwerfen können Sie diese gerne bei Familie Krämer, Kirchgasse 43 - vielen Dank!

 

- Wenden Sie sich mit Ihren Wünschen und Gedanken auch direkt an unseren Bürgermeister sowie Bauausschuss der Gemeinde Haßloch => Es ist wichtig, dass die gewählten Entscheidungsgremien die Wünsche und Sorgen von uns Bürgern kennen, um diese gezielt bei einer Entscheidungsfindung einfließen lassen zu können! Desweiteren ist auch ein Feedback an die Parteien des Gemeinderates wünschenswert! 

 

- Wenden Sie sich per Mail an unsere Bürgerinitiative, wenn Sie unsere Arbeit grundsätzlich unterstützen möchten.

 

Herzlichen Dank für Ihre/Eure Unterstützung!

 

Ja! Zur „Grünen Lunge“ - wir bauen auf ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Wohnwachstum in Haßloch – zum Schutz der Gesundheit von Menschen, Tier und Pflanzen und für eine nachhaltige Umwelt!


Download
Unterschriftenliste zum Selbstausdrucken
Unterschriftenliste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 73.3 KB

Die Unterschriftenliste bitte wieder zurückbringen/einwerfen:

Fam. Krämer - Kirchgasse 43, Haßloch - oder bei den Ihnen bekannten Unterstützer-Familien :)

Tel 06324-818294    Email: gruenelungehassloch@gmx.de



>>Hier gehts zur Online Petition 

Ja! Zum Erhalt der "Grünen Lunge" Haßloch Mitte Kirchgasse/Ohliggasse - Nein! Zum Bauvorhaben

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lorch,

die bautechnischen Überlegungen und Entwicklungen in der Ortsmitte („Grüne Lunge“ Kirchgasse/Ohliggasse) bereiten vielen Bürgern Haßlochs große Sorgen, teilweise Kopfschütteln, ja manche von uns versetzt es sogar in Angst!

Mit dieser Petition wollen wir Ihnen verdeutlichen, wie es um den tatsächlichen Bürgerwillen steht. Wir wünschen uns alle auch weiterhin ein nachhaltiges und gesundes Leben (vor allem auch für unsere Kinder sowie für die Generationen nach uns) und hoffen, dass Sie als unser gewählter Bürgervertreter diesem Wunsch der Bevölkerung Sorge tragen!

Bitte bedenken Sie, dass es NICHT die Mehrheit der BÜRGER sind, die sich eine Baulandentwicklung und damit Zerstörung der „Grünen Lunge“ im Ortskern wünschen – NEIN! Lediglich rein monetäre bzw. wirtschaftliche „Interessen“ EINZELNER streben dieses Ziel an!

Die Bevölkerung wächst, somit muss auch ein attraktiver Ort wachsen, das liegt auf der Hand. Wir wünschen uns allerdings ein GESUNDES und NACHHALTIGES Wachstum unserer Gemeinde! 

Die nächsten Sitzungen des Bauabschusses - öffentlich - 

Donnerstag  22.Juni 2017

18:30 Bau-, Verkehr- und Entwicklungsausschuss Rathaus Haßloch, Rathausplatz 1, 67454 Haßloch, Ratssaal - Raum 101